Anzeige Buch Rezension Meine japanische Küche Von Stevan Paul

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Wir haben das am 17. August 2017 erschienene japanische Kochbuch Meine japanische Küche von Stevan Paul genauer unter die Lupe genommen. Der Hölker Verlag hat uns freundlicher Weise eines dieser Exemplare zur Verfügung gestellt und wir wollen Euch alle Besonderheiten, Fakten, und ein paar Rezepte, die dieses Buch beinhaltet, vorstellen. 

Der schnelle Überblick

Titel Meine japanische Küche
Autor Stevan Paul
Genre Kochbuch
Spezialgebiet Japanische Küche
Anzahl der Rezepte 80
Davon Eigenkreationen 28
Seiten 224
Qualität hochwertige Verarbeitung
Besonderheiten Sehr anschauliche traditionelle Rezepte und Eigenkreationen
Preis 32,00 € 

Ersteindruck

Buchbindung

Das Ersteindruck des Buches war sowohl für das Auge, als auch für die Hände ein sehr schönes Erlebnis. Das ca. 1,2 Kilogramm schwere Buch glitt mit einem sehr schön äußerlichem Design aus dem Päckchen. Der Buchdeckel umschließt das Buch mit einer schönen Holzoptik. Mithilfe einer geringen Rauigkeit wird dem Leser das Gefühl gegeben, echtes Holz anzufassen. Der offene Buchrücken zeigt eine schöne Buchbindung, die das Buchdesign optimal ergänzt. Beim ersten Begutachten macht dieses japanische Kochbuch einen qualitativ sehr hochwertigen Eindruck.

Detaillierter Eindruck

Genauer hingeguckt, wirkt das Buch noch schöner. Die dicken Seiten und die Rezeptfotos machen schon einiges her. Hier erkennt man, dass dieses Kochbuch nicht Stevan Pauls erstes Kochbuch ist. Mit einem kleinen Team sind neben schönen Bildern, viele Rezepte und kleine Geschichten entstanden. Die Fotos wirken sehr stimmig und sind sehr professionell geschossen worden. Durch die Perspektive aus der die Fotos geschossen wurden entsteht ein einheitliches und sauberes Design. Ebenso stimmen die Lichtverhältnisse und die Backgrounds. All diese Eigenschaften bewirken beim Leser ein komfortables Lesegefühl. Wir haben uns sehr lange die schönen Fotos angeschaut. Der erste und detaillierte Eindruck hat uns auf jeden Fall überzeugt. Geht es nun weiter zum Inhaltlichen.

Wie lässt es sich lesen?

Das Buch führt den Leser direkt in die japanische Küche ein. Mithilfe einer detaillierten Auflistung der  japanischen Grundzutaten erleichtert Stevan Paul den Einstieg auch für Neulinge.

Vor jedem neuen Kapitel, besser Rezeptkategorie, führt ein meist zwei-seitiger Informationstext oder eine Geschichte mit Erfahrungen und Eindrücken des Autors zum jeweiligen Kapitelthema hin. Auf den letzten Seiten erklärt Stevan die japanischen alkoholischen Getränke wie Sake & Co. Hier gibt er unter anderem Tipps, welche Getränke sich mit welchem japanischen Gericht ergänzen.

Die Rezepte werden mit einem kleinen Einleitungstext eingeführt. Die Zubereitungsschritte sind in Textform und ohne numerische Aufzählung. Mancher Leser kann das vermutlich als anstregender Empfinden, als eine einfache Aufzählung (wie in unseren Rezepten).

Die Rezepte

Das Kochbuch setzt sich aus 80 Rezepten der traditionellen japanischen Küche und Eigenkreationen des Autors Stevan Paul zusammen. Neben traditionellen Rezepten wie Tamagoyaki und Miso Shiru hat der Autor auch Eigenkreationen einfließen lassen. Diese sind dezent markiert. Die Kreationen sind an die japanische Küche adaptiert, also beinhalten japanische Zutaten und sind an diese Küche angelehnt. In dem umfangreichen Buch sind die gesamten Rezepte in folgende Rezeptkategorien aufgeteilt.

Die Rezept Kategorien

  • Dashi, Miso & Ramen-Nudelsuppen
  • Sushi und Sashimi
  • Tempura
  • Der japanische Grill
  • Izakaya & Familienküche
  • Japan Vegetarisch
  • Süsses Japan

Wir haben nachgekocht

Die Vier nachgekochten Rezepte

Doch was ist ein Review, ohne wirklich die Rezepte ausprobiert zu haben. Wir haben uns nur 4 von den 80 unserer Meinung passende Rezepte herausgesucht und zur gleichen Zeit nachgekocht. Wir mögen es eben, mehrere Beilagen auf einmal serviert zu bekommen. Eines davon zählt zu Stevan Pauls Eigenkreationen und die anderen 3 Gerichte, eher Beilagen, haben das Hauptgericht perfekt ergänzt.

Eine Eigenkreation des Autors

Lachs mit Miso Butter

Diese Eigenkreation ist an die japanische Küche angelehnt und schmeckt sehr gut. Hierbei wird Lachs angebraten und geschmacklich mit verschiedenen Gemüsesorten und einem spannenden Dressing aus Butter und Miso verfeinert. Wenn der Lachs perfekt gebraten wird, dann ist dieses Gericht ein echter Leckerbissen. Wir sind von diesem Rezept sehr überzeugt und es spiegelt die jahrelange Erfahrung des Autors Stevan Paul wieder.

Koche es doch direkt nach!

Zum Rezeptvorschlag Lachs mit Miso Butter

Einen typischen jap. Salat mit Spinat

ohitashi-spinat

Zugegeben ist dieses Rezept ein weit verbreitetes Rezept, welches ganz leicht im Internet zu finden ist. Trotzdem werden solche Beilagen vom Koch individualisiert und wir finden, dass Stevan Paul seine eigene Note schmackhaft eingebracht hat. Allerdings fanden wir, dass die für dieses Rezept angegebenen Mengen (Verhältnis Spinat zu Dressing) nicht optimal ausgelegt sind. Wir haben zu viel Dressing für zu wenig Spinat zusammengerührt. Daher haben wir die Mengen unserer Meinung etwas angepasst.

Koche es doch direkt nach!

Zum Rezeptvorschlag Ohitashi Gurkensalat

Der klassische Gurkensalat

asaduke-gurkensalat

Hier bleibt nur zu sagen: Sehr Lecker. Fans der japanischen Küche kennen dieses Rezept und es darf in keinem japanischen Kochbuch fehlen. Durch die Vielfalt der jap. Küche können solche einfachen und leckeren Rezepte oft in Vergessenheit geraten. Wir finden es gut, dass Stevan Paul solchen kleinen und nennenswerten Beilagen einigen Seiten im Buch schenkt.

Koche es doch direkt nach!

Zum Rezeptvorschlag Asaduke Gurkensalats

Die kühle Tofu-Erfrischung

seidentofu-mit-shoyu

Tofu gehört zur japanischen Küche wie das Schnitzel zur deutschen Küche. Hingegen ist Tofu viel gesünder und besonders leicht. Tofu spendet viel pflanzliches Eiweiß und dient als ideale Beilage. Doch aufgepasst! In diesem Rezept wird der Tofu roh verspeist und hierfür eignet sich nur Seidentofu. Im Rezept ist Seidentofu angegeben, aber die Unterscheidung der Tofusorten befindet sich leider nicht im Buch. Für Anfänger kann es schwierig sein, trotz Beschriftung der Tofusorten (oft auf Englisch), die richtige Tofusorte zu finden. Mit anderen Tofusorten (weicher, fester, gepresster, gewürzter, etc Tofu) schmeckt dieses Gericht nicht.
Doch wenn die richtige Tofusorte gefunden ist (Seidentofu auch Silkentofu) erlebst du eine schmackhafte Erfrischung, die perfekt zu warmen Speisen passt. Der leichte Soja Geschmack ergänzt viele Scharfe, Fettige und Süße Speisen.
Wir haben dieses Rezept nicht mit allen angegebenen Zutaten zubereitet (Darunter 1 Mandarine und 1 Limette).
Auch in diesem Rezept ist uns die große Menge an Dressing/Sauce aufgefallen. Denn wir haben ein größeres Stück Tofu verwendet und weniger Dressing benötigt als angegeben. Im Rezept erhält man für 280 gr Tofu ca. 250 ml Dressing/Sauce. Wir sind mit einem 400 gr Tofustück mit 125 ml Dressing mehr als genug ausgekommen. Möglicherweise ist die große Menge auch zum zusätzlichen Trinken gedacht, was aber nicht erwähnt ist.

Koche es doch direkt nach!

Zum Rezeptvorschlag Seidentofu mit Shoyu

Kritik

Der Autor beschreibt die japanischen Grundzutaten sehr detailliert und gibt dem Leser einen sehr guten Überblick. Wir fragen uns, warum Tofu nicht in den Grundzutaten aufgetaucht ist. Tofu ist eine wichtige Zutat in der japanischen Küche. Eine Unterscheidung der Tofusorten ist unserer Meinung schon wichtig, denn gerade für Anfänger kann es schwierig sein, den richtigen Tofu zu finden. Es bleibt aber zu sagen, dass in den Zutatenlisten die Tofusorte angegeben ist, die Beschreibung und Unterscheidung nur nicht vorhanden ist. 
Wir haben nur 4 Rezepte nachgekocht und waren von allen Vorschlägen sehr überzeugt. Der Geschmack bei allen Gerichten war sehr gut und wir werden auf jeden Fall weitere Rezepte ausprobieren. Allerdings haben wir 2 Rezepte herausgepickt, wo unserer Meinung zu viel Dressing angerührt wurde. Besonders beim Tofu sind uns die großen Mengen aufgefallen. Die Menge kann im nachhinein beim 2. Versuch angepasst werden und ist daher kein großer Kritikpunkt.

Unser Fazit

Wir sind von diesem Buch sehr beeindruckt. Die Qualität des Buches und des Inhaltes sind sehr hochwertig. Fans der japanischen Küche sollten ihr Buchregal unbedingt mit diesem schicken Kochbuch schmücken. Die vielen Rezepte lassen dich etliche Stunden in der Küche verweilen und die ausführlichen Informationen sowie die interessanten Geschichten des Autors belustigen dich auch außerhalb der Küche. Die ca. 28 Eigenkreationen sind nicht im Internet zu finden und können demzufolge nur in diesem Buch gefunden werden (mit Ausnahme des Lachs mit Miso Butter :D). Wir finden das der Preis von 32 € durch die Qualität und den sichtlichen Aufwand gerechtfertigt ist.  Wir geben unsere klare Kaufempfehlung. Zu finden ist das Buch unter anderem hier über Amazon.

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Kategorie: Japan

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Kategorie: Korea

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Kategorie: Die X

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Miau, habe ich deine Aufmerksamkeit geweckt? Ich habe Hunger, aber Ryu und Matthias füttern mich nicht. Bitte gib du mir leckere Onigiri, wenn dir dieser Beitrag gefallen hat. ~Akina

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