Kkakdugi Rezept Rettich Kimchi

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- 6

Anzahl 1 Portion(en)

Zutaten

Fisch Sauce * 50 ml
Gochugaru (koreanisches Chilipulver) * 40 gr
Ingwer 1 TL
Knoblauchzehe 8 Stück
Reismehl * 2 EL
Rettich 1 kg
Salz 3 EL
Schnittlauch 50 gr
Wasser 200 ml
Zucker 1 EL

Utensilien

Einweghandschuhe * 1 Stück
Frischhaltedose * 1 Stück
Mixer 1 Stück
Rührschüssel 1 Stück
Schneidebrett 1 Stück
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Rezept Informationen

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6 Bewertungen

Vegetarisch: nein
Vegan: nein
Laktose: nein
Gluten: nein
Kalorien: ~ 25
Schwierigkeitsgrad: 1/3
Küche: koreanisch
Kategorie:
Vorbereitung: 30 Min.
Kochzeit 2 Min.
Insgesamt 32 Min.
Alle Angaben ohne Gewähr.

Eine sehr populäre Variante von Kimchi ist das Rettich Kimchi, auch bekannt als Kkakdugi. Mit diesem koreanischen Rezept stellst du ganz einfach dieses schmackhafte Rettich Kimchi her.

Gesund, viele Nährwerte und extrem lecker

Das sind wenige von vielen Eigenschaften dieses leckeren Kimchis. Rettich ist eine sehr gesunde Rübe, die du in deutschen Supermärkten erhältst. Gerade zur Sommerzeit sind die Rettich - Stangen günstig zu haben. Ich bereite zu dieser Zeit immer sehr viel Rettich Kimchi auf Vorrat zu. Leider habe ich das Kimchi schneller verspeist, als ich gucken kann.  
Kimchi ist gesund und eignet sich für jeden gesunden Ernährungsplan. Der heutige gesunde Food - Trend lässt Kimchi in Europa immer beliebter werden. Schaue dir doch auch die anderen Kimchi Varianten an, die ich bereits veröffentlicht habe: Kohl Kimchi Das koreanische Superfood und San Maneul Kimchi koreanisches Bärlauch Kimchi

Würfelform

Kkakdugi wird üblicherweise in Würfelform serviert. Die Rettich Würfel benötigen anschließend auch länger bei der Fermentation, da jeder Würfel vollständig fermentiert werden muss. Kkakdugi zeichnet sich dadurch besonders im frischen und knusprigen Geschmackserlebnis aus. Es ist für mich jedes Mal ein Highlight, in die knackigen Würfel zu beißen.

Der Fermentationsprozess

Der Schlüssel zu einem guten Kimchi ist der Fermentationsprozess. Dieser sorgt dafür, dass das Gemüse, ähnlich wie bei Sauerkraut haltbar gemacht wird. Hierbei ist die Temperatur ein wichtiger Faktor. Die Fermentation kann nur über einen längeren Zeitraum und bei wärmeren Temperaturen (Zimmertemperatur eignet sich sehr gut) eintreten. In Südkorea "reift" gutes Kimchi sogar bis zu einem Jahr und mehr unter der Erde.  Wir haben leider nicht soviel Zeit und Geduld und beenden den Prozess bereits nach einigen Tagen. Die Fermentation lässt den Rettich anschließend leicht säuerlich schmecken, da sich viele gesunde Milchsäurebakterien gebildet haben. 

Zubereitung

  1. Zuerst schälst du die Haut vom Rettich und schneidest ihn in ca1 x 1 cm große Würfel. Kkakdugi wird üblicherweise in Würfelform serviert.

  2. Sammele den ganzen gewürfelten Rettich in einem großen Behältnis und salze alles mit 2 bis 3 EL Salz und 1 EL Zucker. Dafür eignent sich neben Jod- und Tafelsalz auch Meeressalz. Lasse das Ganze für 30 Minuten ruhen. Rühre es ein-/ bis zweimal um.

  3. Während der Wartezeit bereite die Sauce zu. Dazu musst du zuerst das Wasser mit dem Reismehl bei mittlerer Hitze zum köcheln und lässt es danach für 2 weitere Minuten kochen. Stelle die Masse anschließend zum abkühlen in den Kühlschrank. Durch das Kochen ist eine klebrige Paste entstanden.

  4. Zerkleinere die Knoblauchzehen mit den fermentierten Shrimps in einem Mixer. Dazu gibts du auch das Gochugaru, den Ingwer und die Fischsauce und die abgekühlte Reispaste hinzu. Es sollte nun eine dickflüssige rote Paste entstanden sein.

  5. Nach den 30 Minuten spüle den Rettich mehrmals gründlich mit kaltem Wasser ab. Es sollte danach nur ganz wenig Salzgeschmack vorhanden sein. Das angesammelte Wasser schüttest du weg.

  6. Rühre nun die Sauce unter den Rettich. Hier gibts du auch den Schnittlauch hinzu. Das gelingt am einfachsten mit der Hand. Jetzt schüttest du den gewürzten Rettich in eine gut verschließbare Box.

  7. Stelle den Rettich nun für 6 Tage bei Zimmertemperatur zur Seite. Eine dunkle Ecke in der Küche eignet sich dafür am besten. Durch diese Ruhezeit beginnt der Fermentationsprozess, was den Rettich letzt endlich zu Kimchi werden lässt. Dadurch hält das Kkakdugi sich mehrere Monate lang. Nach 6 Tagen kannst du das Rettich Kimchi bedenkenlos essen. Lagere es danach im Kühlschrank.

Eine Bewertung würde uns sehr freuen :)

Miau, habe ich deine Aufmerksamkeit geweckt? Ich habe Hunger, aber Ryu und Matthias füttern mich nicht. Bitte gib du mir leckere Onigiri, wenn dir dieser Beitrag gefallen hat. ~Akina

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Kommentare

  1. Date: 2017-06-23 16:26:18
    Name: Kochphilosophen

    Kommentar: Hallo Matthias, Hallo Ryusei Wir kennen weder die Koreanische noch Japanische Küche sehr gut, sind aber durch Zufall auf Euren Blog gestossen und kommen nun aus dem Staunen nicht mehr heraus. Schon das erste Rezept, das Kkakdugi, hat uns begeistert. Ein grosses Kompliment auch ganz allgemein für Euren Blog. Er hat eine klare, saubere Struktur, ist übersichtlich, angenehm zu lesen und sehr informativ. Freundliche Grüsse Die Kochphilosophen Irina und Walter